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Nonogramm: Regeln, Bedienung und erste Schritte

Ein Nonogramm ist ein Rätsel auf einem quadratischen Raster, das du mit Zahlen löst. Die Zahlen am Rand sagen dir, wie viele Felder in einer Zeile oder Spalte ausgemalt werden müssen. Am Ende entsteht ein Bild, dessen Name erst nach dem Lösen sichtbar wird.

Nonogramm spielenArchiv: Nonogramm

Was das Raster zeigt

Das Raster hat 10×10 oder 15×15 Felder. Links neben jeder Zeile und oberhalb jeder Spalte stehen Zahlen. Jede Zahl steht für einen Block aus zusammenhängenden ausgemalten Feldern.

Mehrere Zahlen in einer Reihe bedeuten mehrere Blöcke in genau dieser Reihenfolge. Zwischen zwei Blöcken liegt immer mindestens ein leeres Feld. Die Angabe „2 1“ heißt also: zwei ausgemalte Felder, dann mindestens eine Lücke, dann ein ausgemaltes Feld.

Bedienung: ausmalen und kreuzen

Zum Ausmalen tippst du auf ein Feld oder ziehst mit dem Finger oder der Maus über mehrere Felder. Mit einem Kreuz markierst du Felder, die leer bleiben. So behältst du den Überblick, weil du sofort siehst, was du schon entschieden hast.

Das Kreuz ist nur deine Notiz. Das Bild entsteht allein durch die ausgemalten Felder.

Der erste Schritt: lange Zahlen

Am einfachsten beginnst du mit Zeilen oder Spalten, deren Zahl sehr groß ist. Ein Beispiel: Steht bei einer Zeile mit 10 Feldern die Zahl 7, dann beginnt der Block frühestens auf Feld 1 und endet spätestens auf Feld 10. In jeder möglichen Lage deckt er die Felder 4 bis 7 ab. Diese vier Felder kannst du sofort ausmalen.

Auf die gleiche Weise arbeitest du dich Zeile für Zeile und Spalte für Spalte vor. Jede ausgemalte oder gekreuzte Stelle schränkt die übrigen Zeilen und Spalten ein.

Ohne Raten weiterkommen

Bei einer Zeile mit der Zahl 0 sind alle Felder leer, du kannst also alle kreuzen. Passt die Summe aller Zahlen plus die Mindestlücken genau zur Breite, sind die Blöcke an festen Stellen. Solche Zeilen liefern dir oft die nächsten sicheren Felder.

Kommst du nicht weiter, prüfe Zeile und Spalte an den Kreuzungspunkten, an denen du schon etwas eingetragen hast. Das neue Ergebnis zeigt dir meist die nächste sichere Stelle.

Unterschied zu Rätseln aus dem Papier

Im Schwedenrätsel oder im Buchstabengitter suchst du Buchstaben und Wörter, im Nonogramm dagegen Zahlen und Felder. Du musst kein Wort erraten, sondern eine Ordnung aus den Angaben herleiten.

Wenn du bereits die Seiten Schwedenrätsel des Tages: So entschlüsselst du die Buchstaben oder Wortsuche des Tages: Regeln und Tipps für Einsteiger gelesen hast, kennst du das Prinzip des Rasters. Die Logik ist beim Nonogramm trotzdem eine andere.

Häufige Fragen

Muss ich raten, wenn ich nicht weiterkomme?
Nein. Jeder Schritt folgt aus den Zahlen und den bereits eingetragenen Feldern. Wenn gerade nichts mehr eindeutig ist, schaust du dir eine andere Zeile oder Spalte an. Oft öffnet sich dann eine neue Stelle.
Wann sehe ich das Bild?
Das Bild wird sichtbar, wenn alle Zahlen am Rand erfüllt sind. Der Name des Motivs erscheint erst nach dem vollständigen Lösen.
Ist das kleine Raster leichter als das große?
Das 10×10-Raster ist übersichtlicher, weil weniger Felder und Zahlen zusammenkommen. Das 15×15-Raster braucht mehr Geduld, bietet aber dieselbe Logik.
Wo finde ich Hilfe zu anderen Logikrätseln?
Wenn du Logik allgemein neu kennenlernst, helfen dir Sudoku des Tages: So funktionieren Regeln und Bedienung und So spielst du Damen: Regeln und strategische Tipps. Die Grundidee des Ausschlussverfahrens ist dort ähnlich.

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